Wartberch
Burg in Nordrhein-Westfalen, Deutschland
Die Burg Wartberch ist eine abgegangene Höhenburg oberhalb des Diemeltales, nahe der hessischen Grenze. Sie liegt im heutigen Kreis Höxter in Nordrhein-Westfalen und war der Mittelpunkt einer Grafschaft im 10. Jahrhundert. Die Anfänge der Burganlage werden auf die karolingisch/ottonische Zeit datiert. Die Paderborner Bischöfe baute sie im 12. und 13. Jahrhundert aus und errichteten einen Bergfried sowie eine Andreas-Basilika mit einer erhaltenen Krypta. Die Burg war zentral für den Handel entlang der Diemel und wurde von den Bischöfen als Schutz für ihre Grundherrschaft genutzt. Sie verlor an Bedeutung, als die Städte Altstadt und Neustadt sich gegen die Burgmannschaften stellten. 1443 wurde ein Sackturm direkt vor der Burg errichtet. Im 16. Jahrhundert zeigte die Burg bereits Verfallserscheinungen, und im Dreißigjährigen Krieg wurde der Bergfried renoviert. 1681 wurde die Kirche in barocker Form erneuert, während die anderen Gebäude abgebrochen wurden. Die Ruine der Burg Wartberch umfasst den bereits dachlosen Bergfried, ein dreigeschossiges Hauptgebäude und Nebengebäude. Das Gelände dient heute als Burgfriedhof. Die Erasmuskapelle bleibt als einziger erhaltenes Bauteil. Umgebung und Ausblicke sind geprägt von der Lage am Bergsporn und der historischen Bedeutung der Burg. Die Anlage ist Teil der Stadtgeschichte von Warburg und bietet Einblick in die mittelalterliche Entwicklung der Region.
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- Art
- Burg
- Ort
- Warburg
- Denkmalstatus
- Bodendenkmal in Nordrhein-Westfalen
Nearby
- Chattenturm89 m
- Sackturm134 m
- Johannisturm223 m
- Museum im Stern250 m
- Dominikanerorden in Warburg274 m
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