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Cathedral Bridge
ehemalige Eisenbahn- und Straßenbrücke in Köln
Die Dombrücke war eine Eisenbahn- und Straßenbrücke über den Rhein in Köln, direkt nördlich des Kölner Doms. Sie lag bei Rheinstromkilometer 688,5 und war die direkte Vorgängerin der Hohenzollernbrücke. Die Brücke wurde 1855 begonnen und 1859 eröffnet, als Teil des ersten Kölner Centralbahnhofs. Sie ermöglichte die erste direkte Verbindung der rechts- und linksrheinischen Bahnstrecken und war die zweite Eisenbahnbrücke über den Rhein nach der in Waldshut. Die Dombrücke war von großer Bedeutung, da sie die erste „feste“ Rheinquerung zwischen Basel und den Niederlanden darstellte. Sie wurde auch „Feste Brücke“ genannt und war für den wachsenden Verkehr zwischen Köln und den rechtsrheinischen Gebieten entscheidend. Die Brücke hatte vier Schifffahrtsöffnungen mit jeweils 99 Metern Breite und eine Gesamtbreite von 16,73 Metern. Die Eisenkonstruktion entwarf Hermann Lohse und war mit Reiterstandbilden an beiden Enden versehen. Die Dombrücke war ein technisches Meisterwerk mit Gitterträgern, die als „Mausefalle“ bekannt waren. Sie wurde 1894 durch die Hohenzollernbrücke ersetzt, da der Verkehr gewachsen war. Die Brücke war Teil der Altstadt-Nord und verband die Stadt mit der gegenüberliegenden Uferseite. Die Veränderungen im 19. Jahrhundert, wie die Höherlegung der Gleise, beeinflussten auch die Struktur der Dombrücke.
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- Art
- Fachwerkbrücke, Stahlbrücke, zerstörtes Gebäude oder Bauwerk, Straßenbrücke
- Ort
- Altstadt-Nord
- Erbaut
- 1859
Nearby
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