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Burg Kirberg
Burgruine in Deutschland
Die Burg Kirberg ist eine Ruine einer Höhenburg im Ortsteil Kirberg der Gemeinde Hünfelden im Landkreis Limburg-Weilburg in Hessen. Sie wurde um 1355 von den Grafen Gerhard von Diez und Johann I. von Nassau-Weilburg auf einem Schalsteinfelsen errichtet, nachdem 1353 eine Fehde zwischen den beiden Adelsfamilien um den Ort ausgetragen wurde. Die Burg war Teil einer Schlichtung und wurde gemeinsam mit einer Kirche und einer Ringmauer gebaut, wodurch Kirberg Stadtrechte erhielt. Die Burg wurde nach ihrer Errichtung nicht lange genutzt. 1500 ist ein schlechter Bauzustand belegt, und bis zum 16. Jahrhundert diente sie nur als Unterkunft für Besucher der Landesherren. Bis 1670 gab es einen Wächter, und 1673 wurde ein Lustgarten auf dem Felsen angelegt. Im 18. Jahrhundert begann der Verfall, und 1790 wurde die Abbruchgenehmigung erteilt. Steine wurden bis ins 19. Jahrhundert für den Straßenbau und die Errichtung von Gebäuden genutzt. Heute sind ein Turm und einige Mauern der Burg erhalten. Auf dem Gelände gab es zu verschiedenen Zeiten zwei Herrensitze von Burgmannenfamilien, deren Grundmauern im 18. Jahrhundert noch bestanden. Das Burggelände wird gelegentlich für Feste genutzt. Die Ruine liegt auf einem isolierten Felsen und bietet Ausblicke auf die umliegende Landschaft.
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- Art
- Burg
- Ort
- Kirberg
- Adresse
- Burgstraße
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
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