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Kuratienkirche hl. Martin, Partenen
Kirchengebäude in der österreichischen Gemeinde Gaschurn
Die Kuratienkirche hl. Martin in Partenen ist eine römisch-katholische Filialkirche der Pfarrkirche hl. Michael in Gaschurn, Vorarlberg. Sie steht unter Denkmalschutz und wurde 1728 erbaut. 1800 brannte sie ab, wurde aber im selben Jahr wiederhergestellt. 1868 wurde sie erweitert, und 1972 fand eine Innenrestaurierung statt. Die Kirche ist dem Hl. Martin geweiht und hat einen barocken Stil mit Satteldach und einem Nordturm mit Zwiebelhaube. Die Kirche ist für ihre architektonischen Details und die kunstvollen Innenausstattungen bekannt. Das Langhaus und der Chor sind mit einem Tonnengewölbe überwölbt, und die Wände sind ohne besondere Gliederung. Die Fresken stammen von Anton Marte aus dem Jahr 1926. Der Hochaltar aus dem Jahr 1728 zeigt ein Kruzifix von Christian Moosbrugger, und die Seitenaltäre wurden um 1800 geschaffen. Im Chor sind Figuren wie hl. Paulus und hl. Petrus zu sehen. Im Inneren der Kirche dominieren Holzvertäfelungen und Stuckelemente. Die Kanzel aus 1800 zeigt ein Relief der Bergpredigt und einen Putto mit den Gesetzestafeln. Die Kreuzwegstationen stammen aus dem 19. Jahrhundert. Die Sakristei ist im Süden am Chor angebaut. Die Giebelfront hat Rundfenster und eine Kreuzöffnung, während die Glockenstube mit Schallfenstern und Sgraffiti der vier Evangelisten verziert ist. Die Kirche bietet einen überblickenden Ausblick auf die Umgebung.
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- Art
- Kirchengebäude
- Ort
- Gaschurn
- Adresse
- Partenen 91
- Baustil
- Barockarchitektur
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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