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Kommende Jungen Biesen
Die Kommende Jungen-Biesen entstand 1573 in der südlichen Kölner Vorstadt Oversburg an der Severinstraße. Sie war eine Niederlassung des Deutschen Ordens und bestand bis 1802. Die Kommende war Teil einer geistlichen Rittergemeinschaft, deren Struktur im 16. und 17. Jahrhundert verändert wurde. Der Landkomtur Heinrich von Reuschenberg stiftete ein Schulgebäude und eine Kommende, um qualifizierte Geistliche zu fördern. Die Kommende sicherte Unterkunft und Unterstützung für Studierende. Die Kommende umfasste drei Wohngebäude, einen Hof, ein Oratorium und einen Garten. Das Hauptgebäude lag an der Severinstraße, und die Anlage hatte eine Fläche von 420,75 Quadratruten. Die Gebäude verfügten über Satteldächer, Gauben und eine turmartige Wendeltreppe. Der Garten war im niederländischen Stil gestaltet und hatte eine Größe von 100 × 40 Metern. Die Kommende wurde 1601 durch den Hochmeister Maximilian bestätigt. In der Kommende lebten Adlige, wohlhabende Bürger und arme junge Männer. Die Unterkunft wurde durch Stipendien finanziert. Die Kommende wurde 1802 aufgehoben und später als Dienstwohnung genutzt. 1883 wurden die Gebäude abgerissen, und auf dem Grundstück entstand ein neues Gebäude an der Severinstraße 251. Die Kommende war ein Zentrum für Bildung und Unterkunft für Ordensmitglieder.
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- Art
- Kloster, religiöse Gemeinschaft, Auszeichnung/Preis, In commendam, Kommende
- Ort
- Köln
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