📷 Image: Wikimedia Commons
St. Johann am Imberg
Kirchengebäude in Salzburg
Die Imbergkirche, auch St. Johannes am Imberg genannt, ist eine römisch-katholische Kirche in der rechten Altstadt von Salzburg. Sie liegt erhöht über der Steingasse, am Fuße des Kapuzinerberges und unterhalb des Kapuzinerklosters. Die kleine, einschiffige Kirche ist romanisch im Kern und wurde erstmals 1319 erwähnt. Sie besitzt einen Zwiebelturm und wurde im 17. Jahrhundert barockisiert. Die Kirche ist den heiligen Johannes dem Täufer und dem Evangelisten Johannes geweiht. Sie war einst Wallfahrtskirche und besaß einen Bruderschaftsaltar der Heiducken-Bruderschaft. Die Deckenmalerei stammt von Andrä Langwieder und zeigt Johannes des Täufers in einer perspektivischen Scheinkuppel. Die Restaurierungen der letzten 15 Jahre, insbesondere durch Johannes Neuhardt, führten zur Wiederentdeckung der schmuckvollen Innenausstattung. Die Kirche verfügt über einen Marmorhochaltar aus dem Jahr 1775, der mit Darstellungen der Taufe Christi und der Heiligen Florian und Rosalia geschmückt ist. Die Seitenaltäre zeigen die Kreuzigung Christi und den Tod des heiligen Josef. Die Altarblätter und Figuren wurden von Franz Nikolaus Streicher und Johann Georg Hitzl geschaffen. Die Kirche bietet einen Ausblick auf die Altstadt und ist von der Kapuzinerkirche umgeben.
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- Art
- Kirchengebäude
- Ort
- Salzburg
- Adresse
- Imbergstiege 3
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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