Museum der Göttinger Chemie
Museum der Forschung zur Chemie an der Universität Göttingen
Das Museum der Göttinger Chemie ist ein chemiehistorisches Museum in Göttingen, das sich in der Fakultät für Chemie in der Göttinger-Weende-Region befindet. Es wurde 1979 von Oskar Glemser gegründet und wird vom Förderverein Göttinger Chemische Gesellschaft – Museum der Chemie e. V. unterstützt. Das Museum dokumentiert die Geschichte der Chemie an der Universität Göttingen über mehr als 250 Jahre. Das Museum besitzt über 200 historische Objekte, darunter Apparate wie Analysenwaagen, Polarimeter und Refraktometer, sowie Bücher, Dokumente und Fotografien. Es stellt Exponate zahlreicher bedeutender Chemiker wie Johann Christian Polycarp Erxleben, Friedrich Wöhler, Otto Wallach und Walther Nernst aus. Zu den ältesten Gegenständen zählen Lehrbücher aus dem 18. Jahrhundert, Promotionsurkunden und Präzisionswaagen aus der Werkstatt von Moritz Meyerstein. Besucher können sich anhand der Exponate einen Einblick in die Entwicklung der Chemie an der Universität Göttingen gewinnen. Die Sammlung umfasst auch chemische Präparate, Analysewaagen und Schriftstücke von bedeutenden Wissenschaftlern. Die Ausstellungen zeigen die technischen und historischen Aspekte der Chemie sowie die Beiträge einzelner Forscher zur wissenschaftlichen Geschichte. Die Umgebung um das Museum bietet einen Blick auf die historische und akademische Landschaft Göttingens.
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- Art
- Museum
- Ort
- Göttingen
- Erbaut
- 1979
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