Epomanduodurum

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Bourgogne-Franche-ComtéBezirk Bourgogne-Franche-Comté

Epomanduodurum

archäologische Stätte in Frankreich

Epomanduodurum war eine gallo-romatische Siedlung, die heute Mandeure im Département Doubs entspricht. Die Stadt war im 1. Jahrhundert n. Chr. ein bedeutender urbaner Zentrum der Germania Superior und lag an einem Kreuzungspunkt wichtiger Verkehrswege. Sie war ein wichtiger Handels- und Militärstützpunkt und wurde auf dem Itinerarium Antonini erwähnt. Die römische Stadt war bis ins 3. Jahrhundert aktiv und besaß ein umfangreiches Netz aus Straßen, Bädern und religiösen Anlagen. Die archäologischen Funde belegen eine kontinuierliche Besiedlung des Gebiets von der gallischen Zeit bis heute. Die gallische Siedlung war eine Flachstadt mit einem Friedhof und einem Heiligtum. Im römischen Zeitalter erreichte die Stadt eine Fläche von etwa 435 Hektar und war umgeben von drei Hauptachsen, die sich am Übergang über den Doubs vereinigten. Die römische Stadt war geprägt von einem komplexen religiösen Leben, mit drei Hauptheiligtümern, darunter das große Monumentalensemble des Clos du Château. Im Clos du Château befand sich ein großes religiöses Zentrum mit einem 150 Meter durchmessenden Theater, dem größten der gallischen Welt. Das Theater war Teil eines umfassenden Komplexes mit Therme und Tempeln. Ein weiteres Heiligtum befand sich am Champ des Fougères, wo rituelle Aktivitäten und Opfergaben nachgewiesen wurden. Die Bäder von Courcelles, die um eine Quelle gebaut waren, sind ein weiteres Zeugnis der römischen Ausgrabungen. Die Stadt war auch von militärischen Anlagen umgeben, die im 2. und 3. Jahrhundert errichtet wurden.

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Art
Archäologische Stätte
Ort
Mandeure

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