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Pinswang
Gemeinde im Bezirk Reutte, Tirol
Pinswang liegt im Bezirk Reutte in Tirol und befindet sich auf der östlichen Seite einer beckenartigen Erweiterung des Lechs nördlich von Reutte. Der Lech bildet die Gemeindegrenze im Südwesten, Westen und Nordwesten. Das Tal liegt auf rund 800 Meter Seehöhe und steigt nach Osten bis auf 1200 Meter an. Die Gemeinde umfasst eine Fläche von knapp zehn Quadratkilometern, wobei über 60 % bewaldet sind, 20 % landwirtschaftlich genutzt und mehr als 10 % Wasserfläche. Erstmals erwähnt wird der Ort als „Pinecwanc“ in einer Traditionsnotiz des Klosters Rottenbuch aus der Zeit 1101–1120. Der Name leitet sich vom althochdeutschen Pinuz ab, was „Binse, Grasfläche mit Binsen“ bedeutet. Das Grundwort steht für eine Feuchtwiese. Das Gebiet war bereits um 200 v. Chr. von Kelten bewohnt. Die Römerstraße Via Claudia Augusta verlief durch das Gemeindegebiet, und es gibt Hinweise auf eine Höhlenburg und eine Schutzstelle in der Steinzeit. Pinswang ist bekannt für seine Katholische Pfarrkirche hl. Ulrich, die 1725–1729 erbaut wurde, sowie die Burgruine Burg Loch, eine der drei Höhlenburgen Nordtirols. Die Sternschanze am Kniepaß war ein Vorwerk der Burg Ehrenberg. Die Gemeinde ist eine Auspendlergemeinde, wobei mehr als 80 % der Erwerbstätigen außerhalb arbeiten. Zudem ist sie von der Fernpassstraße B179 und der Bahnlinie Reutte-Kempten erschlossen.
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- Art
- Landgemeinde in Österreich, Gemeinde in Österreich
- Ort
- Bezirk Reutte
- Seehöhe
- 824 m
Nearby
- wayside chapel Unterpinswang342 m
- Pfarrkirche hl. Ulrich, Pinswang366 m
- Pfarrhaus Pinswang361 m
- Bildstock am Weg zum Kratzer497 m
- Kratzer585 m
- Burg Loch544 m
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