📷 Image: Wikimedia Commons
Wasserschloss Möggingen
Wasserschloss im Radolfzeller Stadtteil Möggingen im Landkreis Konstanz, heute Sitz der Vogelwarte
Das Wasserschloss Möggingen liegt im Stadtteil Möggingen von Radolfzell am Bodensee, im Landkreis Konstanz. Es handelt sich um eine ehemalige Wasserschlossanlage, die nach Zerstörungen im Dreißigjährigen Krieg Mitte des 17. Jahrhunderts wiederhergestellt wurde. Heute beherbergt das Gebäude die Vogelwarte Radolfzell, eine Forschungsstelle des Max-Planck-Instituts für Verhaltensbiologie. Das Schloss war bis 1515 im Besitz der Herren von Bodman, die es später an die Herren von Homburg verkauften. Während des Deutschen Bauernkriegs 1525 blieb die Burg durch die Unterstützung der eigenen Bevölkerung unbeschadet, während das Dorf verbrannt wurde. Die Anlage wurde 1600 erneuert, musste jedoch 1632 und 1636 aufgrund des Dreißigjährigen Kriegs abgebrannt werden. 1834 wurde das Schloss grundlegend renoviert, wobei die Ringmauer größtenteils abgetragen wurde. Die Schlossanlage umfasst das Schlossgebäude, eine Ringmauer und zwei Gräben. Das Schlossgebäude ist ein dreistöckiger Rechteckbau mit Walmdach und einem hexagonalen Treppenturm an der Südwestseite. Das Torhaus beherbergte im Mittelalter eine Kapelle. Die Anlage bietet einen Blick auf die Umgebung und ist Teil der historischen Landschaft am Bodensee.
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- Art
- Schloss
- Ort
- Radolfzell am Bodensee
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
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