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Neuer Bau
Renaissancebau in Stuttgart (1599-1778)
Der Neue Bau in Stuttgart war ein Renaissancebau, der zwischen 1599 und 1609 errichtet wurde. Er stand südlich des Alten Schlosses innerhalb der alten Stadtmauer und ersetzte mehrere Privathäuser, das Untere Bad und eine ältere Rüstkammer. Der Bau wurde von Heinrich Schickhardt entworfen und unter Herzog Friedrich I. realisiert. Komplikationen wie ein Erdbeben 1603 verzögerten die Fertigstellung. Der Neuer Bau diente ursprünglich als Marstall mit einem Festsaal darüber. In den oberen Etagen befanden sich die herzogliche Rüstkammer und ein Kunstkabinett. Die Gräfin von Würben wohnte hier 1711. 1757 brannte das Gebäude ab, und obwohl ein Wiederaufbau möglich war, wurde nur die Pferdestallung restauriert. Die Ruine stand bis 1778, als sie abgerissen wurde. Nach dem Abriss wurde der Platz um den Neuen Bau eingeebnet, was den Bärenplatz vergrößerte. 1864 wurde hier die Blumen- und Gemüsehalle errichtet, die später zur Markthalle Stuttgart wurde. Die Ruine war Teil der städtischen Landschaft und beeinflusste die Entwicklung des Platzes.
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- Art
- Schloss
- Ort
- Stuttgart
- Erbaut
- 1609
- Baustil
- Architektur der Renaissance
- Architekt
- Heinrich Schickhardt
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