📷 Image: Wikimedia Commons
Holbeinpferd
Skulptur von Werner Gürtner in Freiburg im Breisgau
Das Holbeinpferd ist eine Skulptur aus Betonguss, die 1936 von Werner Gürtner geschaffen wurde. Sie steht im Stadtteil Wiehre von Freiburg im Breisgau, genauer gesagt zwischen der Holbeinstraße, der Hans-Thoma-Straße und der Günterstalstraße. Die Skulptur ist 1,90 m hoch, wiegt etwa eine Tonne und wurde 1951 aufgestellt. Sie ist im Besitz der Stadt Freiburg. Das Holbeinpferd hat sich durch häufige, anonyme Bemalungen und Dekorationen bekannt gemacht. Seit den 1970er Jahren wird es regelmäßig von Unbekannten neu gestaltet, oft mit thematischen Motiven. Es wurde zu verschiedenen Anlässen genutzt, wie z. B. als Werbeträger, politischer Botschafter oder für Liebesschwüre. Die Skulptur wurde auch in verschiedenen Kostümen dargestellt, darunter als Zebra, Fußball- und Radsportteam-Flaggen, Einhorn und Pegasus. Die Skulptur wird in der freien Kunst umgestaltet, was als Kunstfreiheit gesehen wird. 2019 wurde sie abgebaut und restauriert, da die Farbschichten und fremde Materialien Schäden verursacht hatten. Die Stadt Freiburg will künftig die Bemalung nicht mehr dulden, doch das Pferd wurde bereits nach der Wiederaufstellung erneut bemalt. Die Skulptur bleibt ein Symbol der kreativen Freiheit und der interaktiven Kunst.
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- Art
- Skulptur
- Ort
- Wiehre
- Erbaut
- 1936
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