📷 Image: Wikimedia Commons
Malá Šitboř
Malá Šitboř ist eine kleine Siedlung und Teil der Gemeinde Milíkov im Okres Cheb des Karlovarského Landes. Sie liegt einen Kilometer westlich von Milíkov und gehört zum Katastralgemeindegebiet mit einer Fläche von 1,96 km². Die Siedlung ist Teil der Gemeinde Milíkov und hat historische Verbindungen zur Region. Die Siedlung hat eine reiche Geschichte, die bis ins 13. Jahrhundert zurückreicht. Im 17. Jahrhundert entstand ein eigenständiges Gut, das 1671 von Jiří Adam Junker erworben wurde. Im 18. Jahrhundert entstand ein adeliger Siedlungsbau durch Kryštof Arnošt z Biggata. Der Schlossbau wurde 1974 abgerissen, wobei die Statue des heiligen Jan Nepomuckého zerstört wurde. Der rokokoartige Denkmal und der „Dub in Malé Šitboři“ blieben erhalten. Die Siedlung und Milíkov waren im 19. Jahrhundert ein bedeutendes jüdisches Zentrum mit einem jüdischen Friedhof. Im Jahr 1921 lebten 427 Einwohner hier, wobei die Mehrheit deutschsprachig war. Die Gemeinde war in verschiedenen Zeiträumen Teil unterschiedlicher Gemeinden, bis sie 1976 wieder zur Gemeinde Milíkov gehörte.
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- Art
- Katastralgemeinde in Tschechien, Gemeindeteil in Tschechien
- Ort
- Milíkov u Mariánských Lázní
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