Cultural heritage D-3-6635-0148 in Lauterhofen
Archäologische Befunde im Bereich des ehem. Schlosses Oberlauterhofen, zuvor mittelalterliche Burg.
Das Schloss Oberlauterhofen war eine abgegangene Burg im Ort Lauterhofen, der im Landkreis Neumarkt in der Oberpfalz liegt. Es stand am Karlshof, einer ehemaligen Residenz der Fürstbischöfe von Eichstätt. Die Ruine wird als Bodendenkmal unter der Aktennummer D-3-6635-0148 geführt. Ein Teil der Stützmauer aus dem späten Mittelalter ist als Baudenkmal unter D-3-73-140-4 verzeichnet. Die Burg war einst ein Reichslehen und wurde von verschiedenen Adelsgeschlechtern und Klöstern verwaltet. Sie gehörte ab dem 12. Jahrhundert den Sulzbach-Habsbergischen Ministerialen und wurde später von der Familie Steinlinger übernommen. 1466 wurde das Schloss an das Kloster Kastl verkauft, und 1553 verkaufte Agnes Petzensteiner den Sitz an Hans Tetzel. Die Burg blieb bis ins 18. Jahrhundert in privater Hand, bis sie schließlich dem Staat zugehörte. Heute ist nur ein Teil der Stützmauer erhalten, der sich bei der Marienkapelle des Alten- und Pflegeheims der Regens-Wagner-Stiftungen befindet. Die Ruine liegt im Karlshof, der heute als Wohnort und Kulturzentrum dient. Umgebung und Ausblick sind Teil der historischen Landschaft des Ortes, der sich im Zentrum der Oberpfalz befindet.
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- Art
- Burg, Schloss, Befund, Bodendenkmal
- Ort
- Lauterhofen
- Denkmalstatus
- Bodendenkmal in Bayern
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