Immenburg
Archäologischer Fundplatz in Nordrhein-Westfalen
Die Immenburg ist ein Flurstück im FFH-Schutzgebiet Externsteine in Horn-Bad Meinberg, Kreis Lippe, Nordrhein-Westfalen. Es liegt nordöstlich des Naturdenkmals und linksseitig der Wiembecke sowie des oberen Wiembecketeichs. Die Flurbezeichnung Immenburg ist ab dem 19. Jahrhundert bekannt, wobei sie erstmals 1833 in einer Forstkarte erwähnt wird. Die Immenburg hat eine historische Bedeutung durch archäologische Funde. 1934 und 1935 führte Julius Andree unter der Leitung des Münsteraner Geologen umfangreiche Ausgrabungen durch, die bis heute nur unvollständig dokumentiert sind. Auf dem Flurstück wurden Wälle mit Holzkonstruktionen entdeckt, die möglicherweise um 1000–500 vor Christus entstanden. Die Wälle bestanden aus Rundhölzern, die in Sanden verfüllt waren und eine Holzkonstruktion zur Stabilität boten. Im Bereich der Immenburg liegen Wälle aus Holz, die sich in Sanden befinden und vermutlich um 1000–500 vor Christus entstanden. Die Wälle bestanden aus Rundhölzern, die in Gräben links und rechts der Wälle lagen und durch Querhölzer zusammengehalten wurden. Die genaue Funktion und der Zusammenhang mit den Externsteinen sind bislang nicht eindeutig geklärt.
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- Art
- Archäologische Stätte
- Ort
- Horn-Bad Meinberg
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