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Theaterhaus Jena
Stadttheater in Jena, Thüringen
Das Theaterhaus Jena ist das Theater der Stadt Jena und hat seine Wurzeln im Mittelalter, als in der Stadt bereits Theater gespielt wurde. Zunächst wurden Mysterienspiele und Weihnachtsspiele von Klöstern und Kirchen aufgeführt. Im 18. Jahrhundert wurde das Theaterspielen in Jena verboten, doch die Jenaer unterliefen das Verbot und nutzten verschiedene Räume der Stadt. 1872 baute der Wirt Carl Köhler ein Privattheater auf dem Hinterhof seines Gasthauses auf, das später als Köhler’sches Theater bekannt wurde. Das Theater war bis 1921 ein zentraler kultureller Raum in Jena, wurde aber aufgrund finanzieller Schwierigkeiten und politischer Umstände mehrfach übernommen und umbenannt. 1921 übernahm das Nationaltheater Weimar das Theater und ließ es von Walter Gropius umbauen. In den 1940er Jahren wurde es unter dem Namen Biermann-Theater weitergeführt, bis es 1956 wiedereröffnet wurde. In der DDR blieb das Theater stark von Weimar abhängig und hatte kaum eigenständige Produktionen. Heute ist das Theaterhaus Jena ein kulturelles Zentrum mit einer Vielzahl von Räumen und Ausblicken. Die Fassade und die Inneneinrichtung wurden im Laufe der Jahrhunderte mehrfach verändert, wobei die ursprüngliche Bauhaus-Ästhetik von Walter Gropius nur noch minimal erkennbar ist. Die Räume umfassen ein Foyer, einen Zuschauersaal, eine Garderobe und eine Kasse. Die Bühne wurde technisch modernisiert, und das Theater bietet heute ein breites Spektrum an Veranstaltungen an.
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- Art
- Theatergebäude
- Ort
- Jena
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