Dominikanerkirche

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Dominikanerkirche

Kirchengebäude in Münster (Westfalen)

Die Dominikanerkirche in Münster steht an der Salzstraße, unweit der Lambertikirche im Stadtzentrum. Sie war Teil einer Klosteranlage, von der nur eine Sandsteinwand erhalten blieb. Die Kirche wurde zwischen 1705 und 1725 nach Entwürfen von Lambert Friedrich Corfey erbaut und 1728 konsekriert. Bis 1811 diente sie als Konventskirche der Dominikaner, wurde danach für militärische Zwecke genutzt und ab 1889 als Schulkirche genutzt. Nach Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg begann der Wiederaufbau 1959, wobei das Behördenhaus am Alten Steinweg errichtet wurde. Die Kuppel wurde 1961 wiederhergestellt. Die Kirche ist 42 Meter lang, mit einem Mittelschiff von 33 Metern und einer barocken Kuppel, die innen rund und außen achteckig ist. Sie erreicht eine Höhe von 29 Metern, die Kuppellaterne ist 34 Meter hoch. Die Sandsteinfassade ist zweigeschossig und mit Pilastern versehen. Die Altarinsel wurde in die Vierung unter der Kuppel verlegt, und der Hochaltar aus dem Jahr 1699 wurde 1904 eingebaut. Unter der Kuppel hängen Spiegel, die das Pendel und den Betrachter reflektieren, und das Kunstwerk wurde 2018 installiert. In der Kirche befindet sich eine Orgel, die 1958 in der Dominikanerkirche installiert wurde und 2018 in die Auferstehungskirche Überlingen verlegt wurde. Das Ensemble besteht aus drei Glocken, darunter eine aus dem Jahr 1670. Die Kirche wird heute von der Katholisch-Theologischen Fakultät verwaltet und dient als Universitätskirche. Die Gottesdienste finden in der St.-Ludgeri-Kirche statt.

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Art
Kirchengebäude
Ort
Münster
Adresse
Salzstraße 10, 48143 Münster
Baustil
Barock
Architekt
Lambert Friedrich Corfey

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