📷 Image: Wikimedia Commons
Höttinger Bild
Kapelle in Innsbruck (115150)
Das Höttinger Bild ist eine Wallfahrtskapelle oberhalb von Innsbruck, gelegen am Abhang der Nordkette auf 905 m ü. A. Sie ist von Wald umgeben und erreichtbar über verschiedene Wanderwege, darunter der Höttinger Graben, der Planötzenhof und der Gramartboden. Die Kapelle wird auch als Höttinger Bild bezeichnet, um die Gegend nördlich der Kapelle mit sieben Hausnummern zu beschreiben. Das Höttinger Bild ist ein traditioneller Pilgerort für Studenten, der seit 1675 als Wallfahrtsort bekannt ist. Die Legende besagt, dass Student Franz Anton Peier ein Muttergottesbild in den Wald brachte und es an einer Lärche befestigte. Die Kapelle wurde 1705 als Holzkapelle errichtet und 1774 durch eine gemauerte ersetzt. 1794 wurde sie neu gestaltet und erweitert. Die Wallfahrt der Bäckermeister am 26. Oktober ist seit 1721 ein fester Termin. In der Kapelle, die Mariä Heimsuchung geweiht ist, befindet sich ein zweijochiger, kreuzgewölbter Raum mit Satteldach und Dachreiter. Die Türflügel stammen von Franz Roilo und zeigen Reliefs von Ähren und dem Wappen der Bäckerinnung. Der Chor ist mit einem Fresko und Rokokostuck geschmückt, und der Barockaltar wurde 1794 von Michael Egger geschaffen. Das Gnadenbild steht in einem goldgefassten Rahmen und wird von Statuen der hl. Notburga und Isidor flankiert. Die Kapelle steht unter Denkmalschutz.
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- Art
- Kapelle
- Ort
- Innsbruck
- Adresse
- Höttinger Bild
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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