Melk

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Melk

Bezirkshauptstadt in Niederösterreich

Melk liegt am rechten Ufer der Donau und wird als „Tor zur Wachau“ bezeichnet. Die Stadt ist die Bezirkshauptstadt des gleichnamigen Bezirks und umfasst zehn Ortschaften. Sie liegt zwischen den Flüssen Melk und Pielach an einem Donaualtarm. Das Stift Melk, ein Teil der UNESCO-Weltkulturerbe-Region Wachau, befindet sich auf einem Berg, der nach Norden steil abfällt. Das Stadtzentrum erstreckt sich über den flachen Westhang. Melk wurde erstmals 831 als Medilica urkundlich erwähnt und ist im Nibelungenlied als Medelike bekannt. Die Burg in Melk war Residenz von Leopold I. und wurde später von den Benediktinern übernommen. Das Stift war Ausgangspunkt einer bedeutenden Klosterreform im 15. Jahrhundert und besitzt eine reiche Bibliothek. 1898 wurde Melk zur Stadt erhoben. Im Zweiten Weltkrieg gab es ein Konzentrationslager, das heute als Gedenkstätte dient. Die Altstadt wurde 2013 unter Denkmalschutz gestellt. Melk ist bekannt für das barocke Stift Melk, das Stiftskirche und die Mariä-Himmelfahrt-Kirche. Im Rathausplatz steht der Kolomanibrunnen aus dem Jahr 1689. Regelmäßige Veranstaltungen umfassen den Kolomanikirtag, die Melker Sommerspiele und das Höfefest. Die Stadt ist auch ein Zentrum für Motorsport mit dem Wachauring. In der Umgebung liegen Schloss Schallaburg und das Stadtmuseum mit dem 6500 Jahre alten Idol.

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Art
Stadtgemeinde, Gemeinde in Österreich
Ort
Bezirk Melk
Seehöhe
213 m
Sources:Melk (CC0-1.0)

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