Rostor

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Rostor

historisches Stadttor im Verlauf der ehemaligen äußeren Stadtmauer Aachens

Das Rostor war ein Stadttor der äußeren Stadtmauer Aachens, das zwischen 1300 und 1350 errichtet wurde. Es lag im Südsüdwesten des Mauerrings, zwischen Marschiertor und Jakobstor, heute am Hubertusplatz. In der Umgebung standen mehrere Türme und Wachthäuser, darunter der Karlsturm und der Lavenstein. Der Bach floss durch ein Wehr in den Stadtgraben, den Busen- oder Bosengraben, der bis zum Großen Pounellenturm reichte. Das Rostor wurde erstmals 1346 erwähnt, wobei bereits von Geschützen im Tor gesprochen wurde. Im 19. Jahrhundert wurde es aufgrund napoleonischer Vorgaben zerstört. Es spielte eine untergeordnete Rolle, da es nur eine Nebengasse bediente und nicht auf eine wichtige Straße führte. Das Tor war kleiner als andere Stadttore und hatte eine Breite von 11,60 Metern und eine Tiefe von 6,70 Metern. Das Rostor bestand aus einem Vierkantbau mit einem hölzernen Umgang unter dem Dach, durch den Steine auf Angreifer geworfen werden konnten. Die Barbakane war ein Viereckbau mit einem Rundtürmchen an der rechten Seite, das in das Obergeschoss führte. Die Umgebung zeigte den Zustand des Stadtgrabens, der heute als Boxgraben bekannt ist.

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Art
Stadttor
Ort
Aachen

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