Burg Neukrenkingen
Burgruine in Deutschland
Die Burg Neukrenkingen ist eine abgegangene Höhenburg in der Gemeinde Klettgau, im Landkreis Waldshut in Baden-Württemberg. Sie liegt auf einem Höhenzug des Klettgaus, etwa 130 Meter über der Ortschaft Oberriedern. Die wenigen erhaltenen Mauerreste sind Teil einer ehemals umfangreichen Befestigung, die sich auf einem Hügel erstreckte und von einem tiefen Graben umgeben war. Die Burg war nach der Küssaburg die größte Burg der Region und zeichnete sich durch ihre architektonische Dreiteiligkeit aus. Sie war von den Freiherren von Krenkingen erbaut worden, die sie zwischen 1209 und 1241 errichteten. Die Anlage war Teil der Vogtei über das Kloster Rheinau und wurde später mehrfach verpfändet und verkauft, bis sie im 15. Jahrhundert als „endgültig ruiniert“ beschrieben wurde. Die Ruine bietet einen Blick auf den Hügel, auf dem die Burg stand, und die umliegenden Felder. Die Mauerreste sind von der Seite des Felsens ausgehölt und zeigen einen hohlen Raum mit Gewölben. Die Anlage war ursprünglich von einem Graben umgeben, der bis auf den Grund zerstört ist. Die Umgebung umfasst die Höfe Eichberg und mehrere Hügel, die heute landwirtschaftlich genutzt werden.
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- Art
- Burg
- Ort
- Baden-Württemberg
- Erbaut
- 1209
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