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Bischöfliches Schloss
Schloss in Dirmstein, Landkreis Bad Dürkheim, Rheinland-Pfalz
Das Bischöfliche Schloss in Dirmstein war der Sommersitz der Fürstbischöfe von Worms und Sitz einer Amtskellerei. Es stand am Eckbach im Niederdorf, etwa 102 Meter über dem Meeresspiegel. Die Anlage war bis 1705 unter kurfürstlicher und bischöflicher Herrschaft. Heute sind nur wenige Reste des Schlosses erhalten, die in ein Hofgut integriert sind. Das Schloss war ein Wasserschloss mit rechtwinkliger Form und einem umlaufenden Wassergraben. Im Innenhof standen vier Ecktürme, von denen nur der runde Diebsturm erhalten blieb. Auf der Ostseite gibt es ein zweigeschossiges Schlossgebäude aus dem 18. Jahrhundert, das heute das Amtshaus der Kellerei ist. Im Inneren wurden Wandmalereien aus der Renaissance und ein Sandsteinsturz aus dem Bauernkrieg gefunden. Die Anlage entstand ab 1240, wobei das eigentliche Schloss 1414 erstmals erwähnt wurde. Bischof Heinrich IV. setzte es nach dem Bauernkrieg 1525 wieder auf. Im 18. Jahrhundert wurde es als Hofgut genutzt, bis es 1803 privatisiert wurde. Die Reste des Schlosses sind heute Teil eines Hofguts und unter Denkmalschutz.
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- Art
- Schloss, Bauensemble
- Ort
- Dirmstein
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Rheinland-Pfalz
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