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Schloss Netzschkau
Schloss in Deutschland
Das Schloss Netzschkau steht in der Stadt Netzschkau im Vogtland und wurde um 1490 als unbefestigtes Wohnschloss errichtet. Es liegt im Norden der Stadt auf einem Bergsporn über dem Tal der Limbach. Die Burganlage, auf der das Schloss steht, wurde 1440 urkundlich erwähnt und 1970 als Bodendenkmal eingetragen. Die Familie Metzsch baute das Schloss, wobei Caspar von Metzsch den Bau initiierte. Das Schloss wurde später von verschiedenen Adelsfamilien übernommen und erhielt im 17. Jahrhundert zusätzliche Flügel und eine Kapelle. Das Schloss ist ein Beispiel für das spätgotische Wohnschloss und wurde um 1490 fertiggestellt. Es wurde von Caspar von Metzsch errichtet, der über finanzielle Unterstützung am sächsischen Hof verfügte. Die Familie Metzsch verkaufte das Schloss 1578 an Christoph von Reibold, der es später an Hans Ernst Bose weitergab. Bose modernisierte das Schloss und fügte zusätzliche Flügel an. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Schloss von der Stadt Netzschkau erworben und seit 1990 renoviert. Die Sanierung wurde durch Fördergelder ermöglicht, und seit 1999 finden Ausgrabungen statt. Besucher können das Schloss von April bis Oktober besuchen und die Dauerausstellung besichtigen. Die Innenräume sind original möbliert, unter anderem mit einem Kachelofen aus dem 17. Jahrhundert und Stuckverzierungen. Veranstaltungen wie Konzerte, Dia-Vorträge und Hochzeiten finden im Schloss statt. Der Förderverein organisiert Ausstellungen und bietet pädagogische Angebote für Schulen an. Der Schlossplatz ist zudem der Ort des jährlichen Weihnachtsmarkts.
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- Art
- Schloss
- Ort
- Netzschkau
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
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