HessenBezirk Hessen

Salzböde

Nebenfluss der Lahn

Die Salzböde ist ein etwa 27,6 km langer Fluss im Landkreis Marburg-Biedenkopf, der als rechter Zufluss der Lahn in das Bundesland Hessen mündet. Sie fließt durch das Gladenbacher Bergland und teilt dieses in westöstlicher Richtung. Das Einzugsgebiet umfasst rund 140 km², und der Salzböderadweg, ein 29 km langer Radweg, verläuft parallel zum Fluss. Die Salzböde hat eine lange Geschichte. Erstmals erwähnt wurde sie im 8. Jahrhundert in einer Schenkungsurkunde, und im 13. Jahrhundert wurde sie in einem Landfriedensvertrag genannt. Der Name stammt vermutlich aus althochdeutscher Sprache und bezieht sich auf den Salzgehalt des Bodens oder des Wassers. Im 19. Jahrhundert wurden Mineralwasserbohrungen durchgeführt, und das Wasser wurde als Heilwasser bezeichnet. An der Salzböde gibt es mehrere Räume und Wege. Der Salzböderadweg ermöglicht Fahrradtouren über 29 km. Im Tal gab es früher viele Mühlen, die mit Wasserkraft betrieben wurden, und heute sind viele Mühlengebäude noch vorhanden. Zudem gab es Naturschwimmbäder, die bis in die 1950er Jahre genutzt wurden. Die Umgebung umfasst das Gladenbacher Bergland und verschiedene Orte entlang des Flusses.

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Art
Fluss
Ort
Hessen

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