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Eider Canal
Kanal in Deutschland
Der Eider-Kanal verbindet die Kieler Förde bei Kiel-Holtenau mit dem Flusslauf der Untereider bei Rendsburg. Er wurde zwischen 1776 und 1784 gebaut und war eine Wasserstraße zwischen Nordsee und Ostsee. Der Kanal hatte eine Länge von 34 km und ermöglichte den Schiffsverkehr für Boote bis zu 140 Tonnen. Etwa 300.000 Schiffe nutzten den Kanal während seiner Nutzungsdauer. Der Kanal verlief entlang der Grenze zwischen den Herzogtümern Schleswig und Holstein. Er begann im Flussbett der Levensau südlich von Holtenau und endete bei Rendsburg. Zwischen Kiel und Rendsburg gab es sechs Schleusen, um den Höhenunterschied von sieben Metern zu überwinden. Die Strecke umfasste insgesamt 173 km und folgte Teilen der Eider sowie Seen wie dem Flemhuder See. Die Schifffahrt dauerte drei bis mehrere Tage. Vor Ort kann man die Reste der Schleusenanlagen und Landwehren besichtigen, die den Kanalverlauf markieren. Der Kanal verlief durch eine Landschaft, die heute als historische Kulturlandschaft geschützt ist. In Altenholz und Bovenau sind Teile des Kanals als Landschaftsschutzgebiete und Naturdenkmale unter Schutz. Die Rathmannsdorfer Schleuse und das Herrenhaus Kluvensiek sind als Kulturdenkmale erhalten.
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- Art
- Kanal
- Ort
- Schleswig-Holstein
- Seehöhe
- 30 m
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