📷 Image: Wikimedia Commons
Riepenburg
abgegangene Niederungsburg in Hamburg-Kirchwerder
Die Riepenburg war eine Turmhügelburg in Kirchwerder, einem Ort im Hamburger Vierlanden. Sie entstand zwischen 1250 und 1506 und diente der militärischen Sicherung der Zollstelle Eyslingen. Die Anlage lag am südlichsten Flussarm der Elbe, gegenüber der Mündung der Ilmenau. Sie bestand aus zwei Gräben und Ringwällen, mit einem Burgberg im Zentrum, auf dem die Gebäude standen. Die genaue Form der Gebäude bleibt aufgrund mangelnder archäologischer Erkenntnisse unklar. Die Riepenburg war bis 1420 ein Verwaltungssitz und stand im Kampf gegen die Hansestädte. 1362 wurde sie erobert und wieder aufgebaut. 1420 fiel sie im Perleberger Friedensvertrag an Hamburg und Lübeck. Bis 1512 war sie ein Verwaltungszentrum, bis die Gebäude aufgrund des Alters abgerissen wurden. Die Zollstation wurde 1470 verlagert, wodurch die Burg ihre Hauptfunktion verlor. Heute sind die Überreste der Riepenburg unter Denkmalschutz. Die Erdanlagen und der Burgberg sind erhalten, aber deutlich verkleinert. Auf dem Gelände gibt es landwirtschaftliche Nutzung und ein Vogelschutzgebiet. Das Wohnhaus des Gutsverwalters und einige Wirtschaftsgebäude sind seit 2022 als Denkmal geschützt. Die Riepenburg ist Teil der Kulturdenkmäler in Hamburg-Kirchwerder.
Opening hours and admission prices change with the season and are therefore not part of this text. Current details from the operator
- Art
- Burg
- Ort
- Bergedorf
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
Nearby
- Kirchwerder2.0 km
- Neuengamme concentration camp3.1 km
- Vierlande3.6 km
- Neuengamme3.6 km
- Schloss Winsen4.3 km
- Franziskanerkloster Winsen an der Luhe4.7 km
QR-Code