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Waldsteinburg
Burgruine in Deutschland
Die Waldsteinburg, auch Rotes Schloss genannt, ist eine Ruine einer Gipfelburg auf dem Großen Waldstein im Fichtelgebirge. Sie liegt bei 877 m ü. NHN und wird als Westburg bezeichnet, da sie die ältere Ostburg ersetzt. Die Burg stand im Zentrum der Herrschaft der Familie Sparneck, die über ein Gebiet verfügte, das dem ehemaligen Landkreis Münchberg entsprach. Die Burg spielte eine wichtige Rolle im Machtgefüge des westlichen Egerlandes. Rüdiger von Sparneck verlieh Münchberg 1364 Nürnberger Stadtrechte. Die Familie verlor jedoch im Jahr 1523 ihre Macht, als ein Heer des Schwäbischen Bundes die Burg zerstörte. Das Schloss wurde bis auf die Grundmauern niedergebrannt und nie wieder aufgebaut. Die Ruine blieb in Vergessenheit, bis sie im Spanischen Erbfolgekrieg erneut als Lager genutzt wurde. Heute sind nur noch die Grundmauern der Burg erhalten. 2023 bis 2024 wurde ein Großteil der Ruine mit Granit saniert. Die Waldsteinburg ist auch Ausgangspunkt der Waldsteinfestspiele, die seit 1923 historische Stücke auf der Bühne am Fuße der Burg aufführen. Die Umgebung bietet gute Ausblicke auf das Fichtelgebirge und den umliegenden Wald.
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- Art
- Burg, Archäologische Stätte
- Ort
- Zell im Fichtelgebirge
- Erbaut
- 1350
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Bayern
Nearby
- Ostburg0 m
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