Nordkettenbahnen
Die Nordkettenbahnen verbinden die Innsbrucker Innenstadt in drei Sektionen mit dem Hafelekar auf 2.269 Metern. Das ist die Besonderheit: Wenige Städte haben einen Hochgebirgsgrat in dieser Höhe innerhalb einer knappen halben Stunde ab Altstadt. Oben blickt man auf einer Seite in den Naturpark Karwendel, auf der anderen senkrecht hinunter auf die Stadt. Die erste Sektion, die Hungerburgbahn, ist eine Standseilbahn, die 2007 eröffnet wurde und eine Vorgängerbahn von 1906 ersetzt. Ihre Stationen entwarf Zaha Hadid, die den Wettbewerb dafür gewann; die Strecke verläuft teils im Tunnel, quert den Inn über eine Schrägseilbrücke und überwindet 288 Höhenmeter, mit Halt am Alpenzoo. Von der Altstadt bis zur Hungerburg dauert die Fahrt acht Minuten. Die darüber liegende Nordkettenbahn zur Seegrube auf 1.905 Metern und weiter zum Hafelekar wurde ab Juli 1927 gebaut und 1928 eröffnet; ihre ursprünglichen Stationsbauten stammen von Franz Baumann. Zwischen 2004 und 2007 wurde die gesamte Anlage erneuert. Alle drei Bahnen fahren ganzjährig, im Hochsommer mit verlängerten Zeiten. Auf der Seegrube und am Hafelekar gibt es Gastronomie, dazu Wanderwege, einen Klettersteig und im Winter das Skigebiet. Talstation ist der Rennweg beim Congress.
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Nearby
- Nordkettenbahn Station Seegrube14 m
- Nordkettenbahn Station Hafelekar683 m
- Hafelekarspitze1.2 km
- Grubreisentürme1.3 km
- Kemacher1.2 km
- Kapelle bei der Höttinger Alm1.3 km
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