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Braggio

Dorf und ehemalige Gemeinde in Calanca im Kanton Graubünden in der Schweiz

Braggio ist ein Dorf in der Gemeinde Calanca, im italienischsprachigen Teil des Kantons Graubünden. Es liegt auf einer Terrasse 500 Höhenmeter über dem Talgrund des Calancatals und war bis 2014 eine eigenständige Gemeinde. Der Ort ist über den Saumpfad oder die Seilbahn von Arvigo erreichbar. Das ehemalige Gemeindegebiet umfasste 688 Hektar, wovon 462 Hektar Wald und 66 Hektar landwirtschaftliche Fläche waren. Braggio war bis 2014 eine politische Gemeinde mit 64 Einwohnern, wobei 87,5 % Schweizer waren. Die Gemeinde fusionierte 2015 mit Arvigo, Cauco und Selma zur neuen Gemeinde Calanca. Die historische Pfarrkirche San Bartolomeo wurde 1633 geweiht, und das Beinhaus aus dem 17. Jahrhundert ist ein weiteres sehenswertes Bauwerk. Die Familie Berta, die 1666 in Braggio lebte, entwickelte sich zu einem bedeutenden Kerzenhersteller in Fulda. Der Ort bietet Wanderungen über den Saumpfad und Ausblicke auf das Calancatal. Die umliegenden Gebirgsregionen und die historischen Bauten wie die Pfarrkirche und das Beinhaus prägen das Bild des Dorfes. Die Landwirtschaft und die Geschichte der Auswanderer prägten die Entwicklung von Braggio. Die Gemeinde ist Teil der Gemeinde Calanca und liegt im Zentrum des Talgebiets.

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Art
aufgehobene politische Gemeinde der Schweiz
Ort
Calanca
Denkmalstatus
Schützenswertes Ortsbild der Schweiz
Seehöhe
1324 m

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