Burg Fürstenberg
abgegangene Burg bei Fürstenberg im nordhessischen Landkreis Waldeck-Frankenberg
Die Burg Fürstenberg war eine abgegangene Burg im heutigen Stadtteil Fürstenberg von Lichtenfels. Sie lag vermutlich zwischen der Kirche und dem ehemaligen Pfarrhaus am Westrand des Ortes. Die genaue Lage und der Zeitpunkt ihrer Zerstörung sind unbekannt. Sie wurde möglicherweise im 17. Jahrhundert im Zuge von Konflikten zwischen den Erzbischöfen von Köln und den Grafen von Waldeck zerstört. Die Burg wurde im frühen 13. Jahrhundert errichtet, vermutlich im Auftrag der Abtei Corvey. Sie diente zur Sicherung des Besitzes der Abtei und war durch Ministeriale besetzt. Die urkundliche Ersterwähnung erfolgte 1267. Die Burg wurde mehrfach verpfändet und in verschiedenen Händen wechselte, bis sie im 18. Jahrhundert dem Regierungspräsidenten Friedrich Ludwig Wieprecht von Zerbst zugehörig war. Besucher können die historische Stätte erkunden, die heute als Ruine existiert. Die Umgebung bietet einen Blick auf die Landschaft des nordhessischen Landkreises Waldeck-Frankenberg. Die Burg war Teil der territorialen Auseinandersetzungen und spielte eine Rolle in der Geschichte der Region. Die Anlage war bis ins 18. Jahrhundert in Besitz verschiedener Adelsfamilien.
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- Art
- Burg
- Ort
- Lichtenfels
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