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Kriegerdenkmal Lustenau
Kriegerdenkmal in der österreichischen Gemeinde Lustenau
Die Trauernde Frau ist ein Kriegerdenkmal in Lustenau, das 1932 errichtet wurde. Es handelt sich um eine drei Meter hohe Bronzestatue auf einem 2,5 Meter hohen Steinsockel. Die Statue wurde ursprünglich zum Gedenken an die Gefallenen des Ersten Weltkrieges geschaffen und später um die Namen der Gefallenen des Zweiten Weltkrieges erweitert. Sie steht unter Denkmalschutz und ist eines der wenigen Kriegerdenkmäler in Vorarlberg, die das Leiden des Krieges betonen. Das Denkmal entstand aus umstrittenen Diskussionen in der Gemeindevertretung. Die Künstlerin Stephanie Hollenstein und Pfarrer Gebhard Baldauf stellten moderne Entwürfe vor, doch einige Gemeinderäte lehnten die Kunst ab. Nach jahrelangen Verzögerungen wurde im Mai 1931 das Motiv der trauernden Frau in Auftrag gegeben. Die Statue wurde am 17. Juli 1932 enthüllt und 1953 mit weiteren Namenstafeln ergänzt. 2013 wurde zudem eine Gedenkstätte für die Opfer der nationalsozialistischen Diktatur am Denkmal errichtet. Die Statue der Trauernden Frau steht an der Ostseite der Pfarrkirche St. Peter und Paul. Sie ist ein markanter Ort mit Blick auf die Stadt und die umliegende Landschaft. Um das Denkmal herum sind die vier Ecksäulen des Sockels mit Namenstafeln versehen. Die Gedenkstätte am Fuße des Denkmals erinnert an die Opfer der nationalsozialistischen Zeit. Die Statue selbst symbolisiert das Leiden des Krieges und ist ein bedeutendes kulturelles Zeichen der Region.
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- Art
- Statue, Kriegerdenkmal
- Ort
- Lustenau
- Erbaut
- 1932
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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