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Buschhaus Power Station
Braunkohlekraftwerk im Helmstedter Revier im Süden von Helmstedt
Das Kraftwerk Buschhaus war ein Braunkohlekraftwerk im Helmstedter Revier südlich von Helmstedt. Es wurde von der Helmstedter Revier GmbH betrieben und hatte eine Bruttoleistung von 392 Megawatt. Das Kraftwerk stand bis 2020 still und war bis 2016 in Sicherheitsbereitschaft. Es war Teil des Tagebaus Schöningen und war für die Kohleverstromung bis 2030 geplant, wurde aber vorzeitig stillgelegt. Das Kraftwerk war bekannt für seine hohen CO2-Emissionen und wurde zu den 30 Kohlekraftwerken mit dem größten CO2-Ausstoß in Deutschland gezählt. Es produzierte jährlich 2,2 Millionen Tonnen CO2 und war in der Nähe der Abfallverwertungsanlage Helmstedt. Die Stilllegung erfolgte nach politischem Druck zur Erfüllung der Klimaschutzziele, weshalb es im Jahr 2016 endgültig abgeschaltet wurde. Das Kraftwerk verfügte über einen 307 Meter hohen Schornstein, der bis 2016 der höchste in Deutschland war. Es wurde mit Braunkohle aus dem Tagebau Schöningen beliefert und speiste über die 380-kV-Ebene in das Übertragungsnetz ein. Das Wasser für die Kühlung wurde aus Tiefbrunnen und dem stillgelegten Tagebau Alversdorf bezogen. Die Stelle des Kraftwerks war ursprünglich ein prähistorisches Wasserrückhaltebecken.
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- Art
- Braunkohlekraftwerk
- Ort
- Helmstedt
- Erbaut
- 1985
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