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Dolní Datyně
Dolní Datyně ist ein westlicher Stadtteil von Havířov in der Tschechischen Republik. Der Ort war ursprünglich ein Dorf im Herzogtum Teschen und wurde erstmals 1577 urkundlich erwähnt. Er wurde im 17. Jahrhundert als Nieder Dattin und Ober Dattin unterschieden. Die Bevölkerung war bis zum 19. Jahrhundert überwiegend polnischsprachig, wobei sich die Sprachverteilung im Laufe der Zeit veränderte. Der Ort war bis 1918 Teil des polnischsprachigen Gebiets Teschen, wurde aber nach dem Ersten Weltkrieg zur Tschechoslowakei übertragen. 1920 wurde eine tschechische Volksschule eröffnet, und 1974 wurde Dolní Datyně als Stadtteil von Havířov eingemeindet. Die Gemeinde blieb nach der Einverleibung wenig urbanisiert und hat sich im Laufe der Zeit als Teil der Region entwickelt. In Dolní Datyně gibt es historische Gebäude wie eine lutherische Holzkapelle aus dem Jahr 1896 sowie eine ehemalige polnische Volksschule, die nach dem Zweiten Weltkrieg durch eine tschechische ersetzt wurde. Die Umgebung umfasst Waldgebiete und Hügel, die den Blick auf die umliegenden Dörfer und die Landschaft beeinflussen. Der Ort ist Teil der Region Havířov und hat eine einzigartige kulturelle und historische Prägung.
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- Art
- Gemeindeteil in Tschechien, Katastralgemeinde in Tschechien
- Ort
- Havířov
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