St. Martin (Kautendorf)

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Lower AustriaBezirk Q980

St. Martin (Kautendorf)

Kirchengebäude in Kautendorf

Die Martinskirche Kautendorf ist ein evangelisch-lutherisches Gotteshaus im Gemeindeteil Kautendorf der Gemeinde Döhlau im Landkreis Bayreuth. Sie steht im oberfränkischen Raum und wurde 1498 als Kapelle des Landsitzes der Familie von Kotzau errichtet. Die Kirche wurde 1733 im Markgrafenstil umgebaut und trägt seit der Reformation den protestantischen Glaubensbekenntnis. Zu den regionalen Besonderheiten zählen der Kanzelaltar und ein Taufengel aus der Werkstatt Knoll, der ursprünglich für die Kirche in Berg bestimmt war. Die Kirche ist für ihre Wandmalereien bekannt, insbesondere das Wappenensemble im Langhaus, das die Vorfahren der Freiherren von Kotzau und deren Ehefrauen darstellt. Dazu gehören Friedrich Christian Wilhelm (1700–1739) und Friedrich August (1703–1769) sowie ihre Familien. Das Hohenzollernwappen und das Wappen mit den Fischen symbolisieren die Eltern der beiden Herren, Georg Albrecht und Regina Magdalena Lutz. Die Wappen der Schwiegereltern sind links und rechts der Mitte angeordnet. Die Kirche bietet einen Blick auf die historische Ausstattung und die Wappenkammer im Langhaus. Die Orgel, erbaut 1878 von Johann Wolf aus Bayreuth, ist ein weiteres Merkmal. Die Umgebung umfasst die Gemeinde Döhlau und den Raum um Kautendorf, der mit seiner Geschichte und Kultur verbunden ist. Die Kirche ist Teil des kulturellen Erbes der Region und vermittelt Einblick in die lokale Geschichte und Adelskultur.

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Art
Archäologische Stätte, Kirchengebäude
Ort
Döhlau
Adresse
Nähe Hauptstraße
Denkmalstatus
Baudenkmal in Bayern

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