Burgstall Walda
archäologische Stätte in Deutschland
Der Burgstall Walda ist ein abgegangener Burgbau im nordöstlichen Ortsrand von Walda, einem Ortsteil der Gemeinde Ehekirchen im Landkreis Neuburg-Schrobenhausen. Die Anlage liegt zwischen dem Mühlweg und dem Schlossweg und wird als Bodendenkmal im Bayernatlas unter der Aktennummer D-1-7332-0227 geführt. Sie umfasst mittelalterliche und frühneuzeitliche Befunde im Bereich eines ehemaligen Adelssitzes. Die Burg wurde vermutlich im 15. Jahrhundert von den Herren von Kirchheimer oder Kirchamer errichtet und 1632 im Zuge des Dreißigjährigen Krieges zerstört. Die Anlage ist heute als abgegangene Burg bekannt und hat keine erhaltenen Gebäude oberhalb des Burghügels. Die ehemalige Burganlage ist mit der Schule und weiteren Gebäuden modern überbaut. Die Burganlage liegt auf einem mittelalterlich 1,5 Meter hohen Burghügel, der von einem Wassergraben umgeben ist. Der Durchmesser des Hügels beträgt 35 Meter. Unter der Erde sind noch Bauschutt und Grundmauern erhalten. Ausblick und Wege sind durch die moderne Überbauung eingeschränkt, aber die Umgebung bietet einen einzigartigen Einblick in die Geschichte der Region.
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- Art
- Burg, Archäologische Stätte
- Ort
- Ehekirchen
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
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