📷 Image: Wikimedia Commons
Château d'Écouen
Schloss in Frankreich
Das Château d’Écouen liegt im Département Val-d’Oise, etwa 20 Kilometer östlich von Paris. Es wurde im 16. Jahrhundert als Residenz des Adelsgeschlechts Montmorency erbaut und später zum Schloss des Hauses Bourbon-Condé. Die Anlage steht auf einer Hügelkuppe und umfasst mehrere Flügel, darunter den Nordflügel, der 1547 begonnen wurde. Das Schloss ist für seine Renaissance-Sammlungen bekannt, die 1977 im Musée national de la Renaissance untergebracht wurden. Die Sammlung umfasst unter anderem die Schmucksammlung der Baronin Rothschild, osmanische Keramiken, Emailarbeiten aus Limoges und Wandteppiche. Das Museum wurde 1960 aus dem Hôtel de Cluny übertragen und ist seit 1805 auch ein Ausbildungszentrum der Ehrenlegion. Besucher können die Räume des Schlosses erkunden, die mit Renaissance-Malereien und Skulpturen geschmückt sind. Aus den Räumen ausgeblickend, kann man die Umgebung mit Wiesen und Wäldern genießen. Die Anlage beherbergt auch eine Bibliothek und eine Galerie mit Werken aus verschiedenen Epochen. Die Ausstellungen zeigen die künstlerische Entwicklung der Renaissance in Frankreich.
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- Art
- Schloss
- Ort
- Écouen
- Adresse
- Rue Jean Bullant
- Erbaut
- 1540
- Baustil
- Renaissance
- Architekt
- Jean Goujon
- Denkmalstatus
- klassifiziertes historisches Denkmal in Frankreich
- Website
- https://musee-renaissance.fr
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