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Bahnhofsviertel
Stadtteil von Frankfurt am Main
Das Bahnhofsviertel liegt im Frankfurter Innenstadtbezirk und ist ein typisches Gründerzeitviertel. Es entstand im Kaiserreich bis kurz vor dem Ersten Weltkrieg auf dem Gelände der ehemaligen Westbahnhöfe. Der Stadtteil ist zentral gelegen und grenzt an die Altstadt, den Hauptbahnhof und andere Stadtteile wie Gutleutviertel und Gallus. Mit einer Fläche von über 0,5 Quadratkilometern ist es der zweitkleinste Stadtteil Frankfurts. Das Bahnhofsviertel ist ein multikultureller Stadtteil mit 65,8 Prozent Ausländern. Es hat die meisten Ausländer in der Stadt, aber auch die niedrigste Kinderzahl pro Frau. Die Bevölkerungsdichte ist hoch, aber durch die vielen Büro- und Geschäftsräume entstanden. Die Gastronomie und der Einzelhandel sind wichtig, besonders mit vielen ausländischen Restaurants. Künstler und Galerien haben sich hier niedergelassen. Im Bahnhofsviertel gibt es historische Gründerzeitgebäude, die den Zweiten Weltkrieg überstanden haben. Die breiten Boulevards und die schachbrettartige Straßenaufteilung ermöglichen eine gute Orientierung. Die Gegend um den Taunusplatz und die Kaiserstraße ist besonders sehenswert. Im Süden des Viertels befindet sich das Pelzhandelszentrum Niddastraße, das zur Entwicklung Frankfurts als Fellhandelszentrum beitrug. Die Sanierungen der historischen Bauten sind unterschiedlich, was zu Gentrifizierungstendenzen führt.
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- Art
- Wohnviertel, Stadtteil von Frankfurt am Main
- Ort
- Frankfurt-Innenstadt I
- Seehöhe
- 108 m
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