Kranenburg
nicht erhaltene Burg in Niedersachsen, Deutschland
Die Kranenburg war eine Burganlage aus dem frühen 14. Jahrhundert, die nördlich des heutigen Ortes Steinhude stand. Sie lag am Rande des Steinhuder Meeres und hatte eine Ausdehnung von etwa 90 × 120 Metern. Im 17. Jahrhundert wurde die Burg durch den steigenden Wasserspiegel des Sees überschwemmt und verlor ihren militärischen Zweck. Die Überreste der Anlage sind heute in einer Wassertiefe von 0,5 bis 1,5 Meter unter dem Meeresspiegel zu finden. Die Kranenburg ist eine der wenigen erhaltenden Burgenanlagen Niedersachsens, die unter Wasser liegt. Die archäologischen Untersuchungen zeigten, dass die Burg aus Sandstein und Sandschiefer gebaut war. Im Jahr 1982 wurde die Untiefe für die Deutsche Grundkarte kartographiert. Zudem wurden in den 1950er Jahren und 2003 Schifffahrtshindernisse entfernt, um den Seeweg zu sichern. Die Untersuchungen im Jahr 2009 mit geophysikalischen Methoden bestätigten die Existenz der Burg unter dem Wasser. Besucher können die Untiefe des Steinhuder Meeres erkunden, wo die Überreste der Burg liegen. Die Umgebung bietet Wanderwege und Ausblicke auf das Meer. Die Schifffahrt ist möglich, und die historischen Funde sind in Museen wie dem Niedersächsischen Landesmuseum Hannover ausgestellt. Die Kranenburg ist ein Teil der Region, die durch ihre historische und naturkundliche Bedeutung bekannt ist.
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- Art
- Burg, Archäologische Stätte
- Ort
- Steinhuder Meer
- Denkmalstatus
- Baudenkmal
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