Baiersdorf

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Baiersdorf

Stadt in Deutschland

Baiersdorf liegt im mittelfränkischen Landkreis Erlangen-Höchstadt, etwa acht Kilometer nördlich von Erlangen und acht Kilometer südlich von Forchheim. Die Stadt befindet sich an der Bundesautobahn 73, halbwegs zwischen Nürnberg und Bamberg. Sie umfasst fünf Gemeindeteile, darunter den Hauptort Baiersdorf und die Einöde Baiersdorfermühle. Die Nachbargemeinden umfassen Forchheim, Poxdorf und Bubenreuth. Die Gemarkung Baiersdorf erstreckt sich über eine Fläche von 10,066 km² und ist in 4557 Flurstücke unterteilt. Der Ort wurde erstmals 1062 als „Peieresuorahe“ urkundlich erwähnt. Der Name leitet sich von einem Flurnamen ab, der Föhrenwald bedeutet. 1353 erhielt Baiersdorf Stadtrechte. Bis zum Ende des Heiligen Römischen Reiches gehörte der Ort zum Fürstentum Bayreuth. Im 19. Jahrhundert wurde Baiersdorf Teil der Gemeindeverwaltung und erhielt im Jahr 1835 den Ludwig-Donau-Main-Kanal, der den Ort als Güterumschlag wichtiger Waren wie Kohle und Agrarerzeugnisse machte. 1950 wurde der Kanal aufgelassen. Baiersdorf ist bekannt für den Meerrettichanbau und die Verarbeitung von Meerrettichprodukten. Die Stadt beherbergt zwei weltbekannte Firmen, darunter das Unternehmen Schamel, das 1846 gegründet wurde. Zudem gibt es eine jüdische Geschichte, die sich in einem Friedhof und Stolpersteinen widerspiegelt. Die Stadt veranstaltet jährlich den Krenmarkt und hat eine reiche Kultur mit Vereinen, Museen und traditionellen Feste wie der Kirchweih. Die Verkehrsanbindung ist gut, mit der A 73 und der Bahnstrecke Nürnberg–Bamberg.

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Art
Stadt in Deutschland
Ort
Landkreis Erlangen-Höchstadt
Seehöhe
269 m
Sources:Baiersdorf (CC0-1.0)

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