Klosterkirche

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CottbusBezirk Cottbus

Klosterkirche

Kirchengebäude in Cottbus, Brandenburg

Die Klosterkirche in Cottbus steht im Nordwesten der Altstadt, zwischen Kloster- und Münzstraße. Sie ist der älteste erhaltene Sakralbau der Stadt und wurde im 15. Jahrhundert im gotischen Stil errichtet. Die Kirche war ursprünglich Teil eines Franziskanerklosters, das um 1300 gegründet wurde. Die Südseite der Kirche war der Stadt zugewandt, während nördlich das ehemalige Konventsgebäude mit Klausur lag. Die letzte Restaurierung des Äußeren fand 1991/92 statt, wobei der Turmhelm, die Brüstung und die Fenstergewände weiß geputzt wurden. Die Klosterkirche war seit der Reformation die Pfarrkirche der wendischen Bevölkerung und wurde in niedersorbischer Sprache genutzt. Sie war bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts der einzige Ort, an dem niedersorbisch gepredigt und gesungen wurde. Heute ist sie Teil der evangelischen Klosterkirchengemeinde im Kirchenkreis Cottbus. Zu ihr gehören die Dörfer Schmellwitz, Willmersdorf, Saspow, Skadow, Döbbrick, Maiberg, Ströbitz und Zahsow. In der Kirche gibt es mehrere bedeutende Ausstattungsstücke. Der Altar aus Holz wurde 1750 eingeführt und 1908 neu gefasst. Das Kruzifix aus dem Jahr 1320 ist ein Werk der Spätgotik und gehört zu den qualitätvollsten seiner Art in Brandenburg. Der Taufstein aus spätgotischem Steinwerk wurde um 1500 gebaut. Die Kanzel aus dem Jahr 1617 ist in Spätrenaissanceform geschmückt. Die Orgel aus dem Jahr 1908 ist die einzige erhaltene Sauerorgel in Cottbus. In der Kirche befinden sich auch mehrere Grabdenkmäler, darunter das Grabdenkmal für Fredehelm von Cottbus und seine Frau Adelheid von Colditz.

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Art
Kirchengebäude
Ort
Cottbus
Erbaut
1400
Baustil
Backsteingotik
Denkmalstatus
Baudenkmal in Brandenburg

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