Spökelburg
Burg in Deutschland
Die Spökelburg ist eine frühmittelalterliche Höhenburg auf dem Spökelberg in Hamburg-Billstedt. Sie liegt auf einem Geestrücken südlich der Bille und war ursprünglich als Verteidigungsanlage konzipiert. Die Anlage besteht aus einem verfallenen Wall in Form eines abgerundeten Rechtecks mit einer Länge von 70 Metern und einer Breite von 30 Metern. Umgeben von einem Graben, war die Burg im 9. Jahrhundert errichtet worden, um den Verkehrsweg zu einem wichtigen Elbübergang zu sichern. Die Spökelburg war bis ins 13. Jahrhundert in Nutzung, bis sie 1225 von Hamburger Truppen zerstört wurde. In der Reformationszeit sollen Raubritter in den Erdwällen Unterschlupf gefunden haben. 1688 wurde eine Schatzsuche nach einem vermeintlichen Schatz des Grafen Albrecht II. durchgeführt, doch sie blieb erfolglos. 1813/14 diente die Burg als Versteck für französische Soldaten. Die Anlage und ein erhaltenes Wohnhaus sind unter Denkmalschutz. Die Spökelburg bietet einen Blick auf die umliegenden Felder und den Spökelberg. Die Ruine ist Teil der Landschaft und lässt Rückschlüsse auf die Geschichte der Region zu. Die Anlage ist von einer Wand aus Erdhügeln umgeben, die heute noch sichtbar sind. Die Umgebung umfasst den Spökelberg sowie die Dörfer Schiffbek und Steinbeck. Die historischen Spuren der Burg sind ein Zeugnis der mittelalterlichen Verteidigungsstrategien und der regionalen Geschichte.
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- Art
- Burg
- Ort
- Hamburg-Mitte
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