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Kapuzinerkloster Wertheim
Kapuzinerkloster in Baden-Württemberg
Das Kapuzinerkloster Wertheim, auch „Klösterle“ genannt, war ein Kloster des Kapuzinerordens in der Stadt Wertheim im Main-Tauber-Kreis, Baden-Württemberg. Es lag nahe der Stiftskirche und war Teil der Mühlenstraße. Das Gebäude, aus dem 1528 stammt, ist ein zweigeschossiges Haus mit Hang- und Obergeschossen sowie Satteldach. Es wurde im 17. Jahrhundert als Konvent der Kapuziner genutzt und bis 1840 belegt. Die Kapuziner wurden 1631 eingeführt, um die Bevölkerung zum Katholizismus zurückzugewinnen, mussten aber 1649 aufgrund des Westfälischen Friedens verlassen. 1682 wurden sie erneut eingeladen und hatten das „Klösterle“ als Ordensniederlassung. Die Niederlassung wurde bis 1834 geführt, als der letzte Präses starb. Das Kloster war für die Stadtgeschichte und die Stadtgestalt exemplarisch, aufgrund seiner Nutzung, seines Erscheinungsbilds und seines Erhaltungszustands. Das Gebäude steht am Abhang des Schlossberges und ist Teil des nördlichen Abschnitts der Mühlenstraße. Es hat ein rundbogiges Portalgewände, Dreipassfenster und eine Inschrifttafel aus dem Jahr 1528. Im Inneren gab es 1977 Umbauten, darunter Fensterwechsel und Fachwerkfreilegung. Das Dach wurde 1992 instandgesetzt. Das „Klösterle“ ist ein markantes Beispiel für die historische Stadtgestalt und die lokale Geschichte.
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- Art
- Kloster, religiöse Gemeinschaft
- Ort
- Wertheim
- Erbaut
- 1631
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