Leineinsel Klein-Venedig

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Region HannoverBezirk Region Hannover

Leineinsel Klein-Venedig

ehemalige bebaute Flussinsel in Hannover, heute keine Insellage mehr

Die Leineinsel Klein-Venedig war eine Flussinsel in Hannover, die sich in der Leine zwischen der Altstadt und der Calenberger Neustadt befand. Sie war bis zum Zweiten Weltkrieg bebaut und durch zwei Flussarme geteilt. Der nördliche Teil war über Brücken mit der Altstadt verbunden, während der südliche Teil als Mühlenplatz und später Friederikenplatz bekannt war. Die Insel wurde im 19. Jahrhundert durch Zuschüttung und Straßenausbau zerstört. Die Insel war im 15. Jahrhundert stark bebaut, mit Fachwerkhäusern und Brücken wie der Leintorbrücke. Die Flussbadeanstalt Schradersche Badeanstalt und das Friederikenschlösschen standen dort. Im 20. Jahrhundert wurde die Insel als sozialer Brennpunkt betrachtet, bis sie durch Kriegszerstörungen und Verkehrsplanungen verloren ging. Heute sind nur die Ufermauern und der Verlauf des Flussarms erhalten. Auf der Leineinsel gab es eine Vielzahl von Räumen und Wege, die durch Brücken und Straßen verbunden waren. Die Ufermauern wurden im 17. Jahrhundert als Kelleraußenwände gebaut und später durch Zuschüttung verdeckt. Die Stadtarchäologischen Untersuchungen 2014 führten zu Funden wie Ofenkacheln, Fayencekacheln und Holzpfählen. Die Ausgrabungen zeigten Handwerksbetriebe aus dem 14. Jahrhundert und eine Ofenmanufaktur aus dem 18. Jahrhundert.

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Art
Wohnviertel, Archäologische Stätte
Ort
Hannover

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