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Burg Reschenstein
Burgruine in Deutschland
Die Burg Reschenstein liegt auf einem bewaldeten Bergrücken östlich von Passau, umgeben von der Ilz, die sie in einer Schleife umströmt. Sie steht unweit des Stadtteils Hals und ist als Bodendenkmal im Bayernatlas unter der Aktennummer D-2-7446-0018 sowie als Baudenkmal unter D-2-62-000-686 verzeichnet. Die Anlage stammt aus dem Hochmittelalter und wurde erstmals 1384 als Vorwerk der Burg Hals erwähnt. Die Burg war bis ins 16. Jahrhundert bewohnt, wurde dann verlassen und verfiel. 1690 fiel sie an die Grafschaft Hals, und zwischen 1816 und 1819 wurden Mauerteile für die Pfarrkirche Hals genutzt. 1907 erwarb Franz Stockbauer die Burg und baute sie als Landsitz aus. Während des Zweiten Weltkriegs diente sie als Flüchtlingslager. Heute ist sie in Privatbesitz, mit dem Bergfried als einziger nutzbarer Teil. Der Bergfried ist ausgebaut, überdacht und heute nutzbar, während die übrigen Teile der Burg als Ruinen oder verschwunden sind. Die Umgebung bietet Ausblicke auf die Ilz und die umliegende Landschaft. Die Burg ist Teil der historischen Landschaft Passaus und steht im Schutz der Denkmalpflege.
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- Art
- Burg, Archäologische Stätte
- Ort
- Passau
- Adresse
- Hofbauerngut 2
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Bayern
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