Fanad Lighthouse
Der Leuchtturm von Fanad Head steht an der Nordspitze der Halbinsel Fanad in der Grafschaft Donegal, dort wo der Lough Swilly in den Atlantik übergeht. Die Halbinsel liegt zwischen dem Lough Swilly und der Mulroy Bay, misst von Fanad Head bis Ramelton rund 25 Kilometer und ist mit etwa 700 Bewohnern dünn besiedelt; zu ihren Dörfern zählen Tamney und Rossnakill. Die Klippen um Fanad Head bestehen aus freigelegtem Granodiorit. Anlass für den Bau war der Untergang der Fregatte HMS Saldanha, die 1804 im Lough Swilly sank; in der Folge entstand am Kap ein Leuchtfeuer, das 1886 erneuert wurde. Der heutige Turm ist 22 Meter hoch, sein Feuer liegt 39 Meter über dem Meer und zeigt eine Kennung aus fünf Blitzen in zwanzig Sekunden, weiss und rot. Eine topografische Beschreibung von 1837 nennt für die damalige Anlage neun Lampen, ein tiefrotes Licht zur See und ein festes weisses Licht in Richtung des Lough sowie eine Sichtweite von 14 Seemeilen bei klarem Wetter. Der Weg zum Kap führt durch eine Landschaft, die von der letzten Eiszeit geformt wurde: Der Rückzug des Eises vor rund 14 000 Jahren hinterliess Strände aus Gletscherablagerungen, die Wellen und Strömungen seither umgelagert haben. Südlich des Kaps zieht sich ein Quarzitband über die Anhöhen bis Portsalon, im Landesinneren erhebt sich der Knockalla. Zwischen den Höhen liegen Ackerflächen, Ginsterhänge und Moore mit einzelnen Seen.
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