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Schloss Stephansberg

Schloss in Kleinlangheim

Schloss Stephansberg war ein Schloss in dem Weiler Stephansberg auf der Gemarkung des Kleinlangheimer Ortsteils Haidt im unterfränkischen Landkreis Kitzingen. Es war Namensgeber der Stephansberger Linie des fürstlichen Hauses Schwarzenberg. Erstmals urkundlich erwähnt wurde Stephansberg im 10. Jahrhundert, und das Schloss wurde 1243 als Eigentum des Apollonius d. Ä. von Seinsheim genannt. Die Familie von Seinsheim spielte eine zentrale Rolle in der Geschichte der Region. Der Weg lohnt sich durch die historische Bedeutung des Ortes und die Verknüpfung mit dem Adelsgeschlecht Schwarzenberg. Die Stephansberger Linie entstand aus dem Stammvater Hildebrand von Seinsheim, der im 14. Jahrhundert lebte. Das Schloss wurde 1502 an die Markgrafen von Brandenburg-Ansbach verkauft und später im Deutschen Bauernkrieg 1525 niedergebrannt. Die Anlage war bis ins 17. Jahrhundert als Amtsbauernsitz in Betrieb. Von der Burg selbst sind heute keine Reste mehr vorhanden, doch der Burgstall wird als Bodendenkmal geschützt. Die Anlage war ursprünglich ein stattliches Schloss mit Wassergraben und Schlosshof. Im 17. Jahrhundert wurde die Burg entfestigt und diente als Sitz der Amtsbauern. Die Umgebung umfasst den Ort Haidt und den nahen Weiler Stephansberg, der heute Teil von Kleinlangheim ist.

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Art
Schloss
Ort
Kleinlangheim
Sources:Schloss Stephansberg (CC0-1.0)

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