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Dreifaltigkeitskirche Neusalza
Kirchengebäude in Deutschland
Die Dreifaltigkeitskirche in Neusalza-Spremberg ist eine ehemalige Exulantenkirche, die 1675 errichtet wurde. Sie liegt im Oberlausitzer Bergland an der Grenze zu Böhmen und gehört zur Ephorie Löbau-Zittau. Die Kirche entstand in einer Zeit, in der viele protestantische Flüchtlinge aus Böhmen, Mähren und Ungarn in die neu gegründete Stadt Neusalza kamen und eine eigenständige Kirchgemeinde gründeten. Die Kirche wurde 1679 geweiht und war ein zentraler Ort für die Gemeinde, die aus verschiedenen Nationen bestand. Die Kirche war ein wichtiger Treffpunkt für die Gemeinde, die aus Exulanten aus Böhmen, Mähren, Ungarn und Schlesien bestand. Sie war der erste eigenständige Kirchenbau der Stadt und ermöglichte Gottesdienste in mehreren Sprachen. Die Kirche wurde mit finanzieller Unterstützung aus Deutschland, Schweden, Dänemark und den Hansestädten gebaut. Sie hatte ein dreigliedriges Grundriss mit Apsis, Altarraum und Langhaus und wurde im Barockstil errichtet. Die erste Taufe fand 1679 statt, und die Kirche wurde 1679 als eigenständiges Kirchspiel aus der Muttergemeinde Spremberg ausgepfarrt. Die Kirche beherbergt historische Elemente wie das Denkmal der Frau Lucretia Hedwig von Gersdorf und die Turmuhr, die bis 1977 lief. Die Sakristei und die Vorhalle wurden im 18. Jahrhundert errichtet, und die Kirche wurde mehrfach saniert. Die Kirche ist ein Zeugnis für die kulturelle und religiöse Geschichte der Region und der Exulanten, die in Neusalza eine neue Heimat fanden.
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- Art
- Kirchengebäude
- Ort
- Neusalza-Spremberg
- Baustil
- Barockarchitektur
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
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