Lütschine

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Kanton BernBezirk Kanton Bern

Lütschine

Fluss im Berner Oberland in der Schweiz

Die Lütschine ist ein 9,2 km langer Fluss im Berner Oberland, südlicher linker Zufluss des Brienzersees und indirekter Teil der Aare. Sie entsteht aus zwei Quellflüssen: der Weissen Lütschine im Lauterbrunnental und der Schwarzen Lütschine aus Grindelwald. Beide vereinigen sich bei Zweilütschinen und fließen weiter nach Bönigen, wo sie in den Brienzersee mündet. Das Einzugsgebiet umfasst 386 km² und liegt in den Berner Alpen. Die Lütschine ist bekannt für ihre starken Zuflüsse und Wasserfälle, darunter den Mürrenbachfall mit 417 Meter Fallhöhe. Sie wird von 13 Brücken überquert, darunter die gedeckte Holzbrücke Gsteigbrücke aus dem 18. Jahrhundert und die Änderbergbrücke. Der Fluss hat ein mittleres Sohlgefälle von 8,9 ‰ und entwässert über die Aare und den Rhein in die Nordsee. Vor Ort kann man die Lütschine in engen Tälern und durch das Bödeli fließen sehen. Sie umfließt Orte wie Gsteigwiler und Wilderswil und wird von mehreren Zuflüssen wie dem Saxetbach gestärkt. Das Naturschutzgebiet Chappelistutz am Anfang der Lütschine bietet einen Blick auf das flussnahe Auengebiet. Der Fluss war historisch oft überflutungsgefährdet, was zu Schutzmaßnahmen führte.

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Art
Fluss
Ort
Kanton Bern
Seehöhe
564 m

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