Leutersdorf

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Landkreis GörlitzBezirk Landkreis Görlitz

Leutersdorf

Gemeinde in Sachsen, Deutschland

Leutersdorf ist eine Gemeinde im Landkreis Görlitz in Sachsen, gelegen am Leutersdorfer Wasser im Süden der Oberlausitz. Der Ort liegt direkt an der tschechischen Grenze und grenzt an Seifhennersdorf, Großschönau, Varnsdorf, Ebersbach-Neugersdorf, Kottmar und Oderwitz. Auf dem Gemeindegebiet liegen mehrere Berge, darunter der Warnsdorfer Spitzberg mit einem Gipfel in Tschechien und der Oberoderwitzer Spitzberg. Die Gemeinde hat eine reiche Geschichte, die bis ins 14. Jahrhundert zurückreicht. 1849 wurde die böhmische Enklave Niederleutersdorf an Sachsen angegliedert, und 1907 wurde aus verschiedenen Ortsteilen die Gemeinde Leutersdorf gebildet. 1998 wurde Spitzkunnersdorf eingemeindet. Bekannt ist der Ort auch durch den Räuberhauptmann Johannes Karasek, der in der Region seine Bande führte. In Leutersdorf gibt es mehrere sehenswerte Orte. Die katholische Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt und die evangelisch-lutherische Christuskirche wurden im 19. Jahrhundert errichtet und sind architektonisch bemerkenswert. Im Ortsteil Spitzkunnersdorf finden jährlich Veranstaltungen wie das Seifenkistenrennen und das Sommerfest statt. Die Gemeinde verfügt zudem über mehrere Denkmäler und ist Teil der Euroregionalen Schachwoche.

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Art
Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht
Ort
Landkreis Görlitz
Seehöhe
392 m

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