Lausitzer Seenland

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BrandenburgBezirk Brandenburg

Lausitzer Seenland

künstlich angelegtes Seengebiet in Brandenburg und Sachsen

Das Lausitzer Seenland ist ein künstlich entstandenes Seengebiet in der Lausitz, das durch die Flutung stillgelegter Braunkohlentagebaue entsteht. Es liegt im Dreieck zwischen Luckau, Cottbuser Umland und Niesky. Die Gesamtausdehnung beträgt 60 Kilometer von West nach Ost und 40 Kilometer von Nord nach Süd. Die Seen sind in verschiedenen Regionen verteilt und werden mit anderen Gewässern verschmelzen. Sie entstanden nach dem Ende der Braunkohlebergbau im 20. und frühen 21. Jahrhundert durch die Flutung von Tagebaurestlöchern. Das Seenland wird als touristische Landschaft aus den Restlöchern der DDR-Zeit entwickelt. Die Renaturierung umfasst die Flutung von Tagebaurestlöchern und die Schaffung von Badestränden, Yachthäfen und Sportanlagen. Die Lausitzer Seenkette mit neun Seen und schiffbaren Kanälen hat eine Wasserfläche von etwa 7.000 Hektar. Die ersten Projekte wie der Barbara-Kanal und der Sedlitzer See sind bereits realisiert. Die Seenkette ermöglicht den Wassersport und den Tourismus mit Fahrgastschiffen. Vor Ort erwartet man eine Vielzahl von Seen, die durch Kanäle miteinander verbunden sind. Die Seenkette umfasst Seen wie den Senftenberger See, den Sedlitzer See und den Geierswalder See. Die Seen sind oft von Wald umgeben und bieten Ausblicke auf die umliegende Landschaft. Die Region umfasst auch Teiche wie den Bärwalder See und das Biosphärenreservat Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft. Die Seen und Teiche sind Teil einer größeren Wasserlandschaft, die sich mit der Renaturierung weiter ausdehnen wird.

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Art
Landschaft
Ort
Brandenburg

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